dobo AppRelay

dobo AppRelay – Datenschutzhinweise

Datenschutz bei dobo AppRelay 0.1.0: Geräteverbindung, Kopplung, Online-Inhalte, technische Protokolle und deine Rechte.

1. Anbieter und Kontakt

dobo-it – Dominique Bös Einzelunternehmen als Kleingewerbe Neustraße 4, 54579 Üxheim, Deutschland E-Mail: info@dobo-it.de Anbieterangaben: https://dobo-it.de/impressum/

Diese Hinweise beschreiben die dobo AppRelay-Funktionen des macOS-Hosts und des iPad-Clients. Für Besuche auf dobo-it.de und die dortige Kontaktaufnahme gelten ergänzend die Hinweise unter https://dobo-it.de/datenschutz/.

2. Fensterübertragung und Fernbedienung

dobo AppRelay verbindet den eigenen Mac direkt mit einem gekoppelten iPad über ein lokales Netzwerk oder ein selbst eingerichtetes VPN. Die Geräte übertragen die Liste verfügbarer Fenster, Informationen zum ausgewählten Fenster, dessen Bild sowie die zugehörigen Tastatur- und Zeigereingaben. Fensterlisten können Namen von Anwendungen und Fenstertitel enthalten. Im Fensterbild und in Eingaben können personenbezogene oder vertrauliche Inhalte der verwendeten Anwendungen vorkommen.

Die reguläre Verbindung ist verschlüsselt und gegenseitig authentifiziert. dobo AppRelay betreibt für diesen Übertragungsweg keinen Cloud-Relay-Dienst. Der direkte Fensterstream und die zugehörigen Eingaben werden im regulären Produktpfad nicht an dobo-it übertragen. Der Benutzer bestimmt, welches Fenster er freigibt und welche Geräte er koppelt. Andere Anwendungen und selbst gewählte VPN-Dienste verarbeiten Daten nach ihren eigenen Bedingungen.

Bildschirmaufnahme und Bedienungshilfen werden für Aufnahme und Eingabe benötigt. Die Freigaben werden in den macOS-Systemeinstellungen erteilt und können dort widerrufen werden. Eine Systemfreigabe ersetzt keine datenschutzrechtliche Rechtsgrundlage für Inhalte, die der Benutzer mit dobo AppRelay verarbeitet.

3. Kopplung und lokal gespeicherte Daten

Für die Geräteauthentifizierung speichern die Geräte kryptografische Identitäten und Vertrauensinformationen. Der Host verwendet dafür den Apple-Schlüsselbund. Die Vertrauensdaten können Gerätenamen, öffentliche Schlüssel, technische Zertifikatsbindungen sowie Kopplungs-, Kontakt- und Widerrufszeitpunkte enthalten. Die Host-Netzwerkkonfiguration wird ebenfalls lokal gespeichert.

Auf dem iPad werden Hostprofile mit Namen, Verbindungsadressen, Ports und Referenzen auf Vertrauensdaten sowie Einstellungen zur Darstellung und Sprache lokal gespeichert. Sicherheitsrelevante Geräteschlüssel werden getrennt von den gewöhnlichen Profileinstellungen verwaltet. Ein zeitlich begrenzter QR-Code dient der erstmaligen Kopplung; er sollte nicht weitergegeben werden.

Der Widerruf eines gekoppelten Geräts am Host verhindert dessen weitere reguläre Verbindungen. Er ist keine Fernlöschung der Daten auf dem anderen Gerät. Lokale Profile, Vertrauensdaten und Einstellungen können über Sitzungen und App-Neustarts hinweg erhalten bleiben. Ein App-Update löscht diese Daten nicht gezielt; auch das Entfernen der App ist kein Nachweis, dass alle Schlüsselbunddaten gelöscht sind.

4. Online-Inhalte und Versionsvorgaben im iPad-Client

Ist im jeweiligen Build eine Payload-Inhaltsadresse eingerichtet, kann der iPad-Client öffentliche Informationsseiten, Bilder und Versionsvorgaben über HTTPS abrufen. Diese Abrufe sind vom direkten Fensterstream getrennt. Für die öffentlichen Abrufe werden keine App-Benutzerkonten oder Redaktionszugangsdaten benötigt. Der Config-Abruf übermittelt Sprache und App-Version im Anfragepfad; Seitenabrufe enthalten Sprache und Seitenkennung. Bei Bildabrufen erhält der jeweilige Bildserver technische Verbindungsdaten. Externe Links werden nur nach Benutzeraktion geöffnet; dann gelten auch die Hinweise des jeweiligen Anbieters.

Der angesprochene Server erhält mindestens die für die Netzwerkverbindung nötige IP-Adresse sowie die angefragte Adresse und den Zeitpunkt. Der Abrufcode sendet keine Fensterbilder, Tastatureingaben oder privaten Pairing-Schlüssel als Teil dieser Inhalts- oder Config-Anfragen. Die konkrete Serveradresse hängt von der Build-Konfiguration ab. Ohne eingerichtete Inhaltsadresse erfolgen diese Payload-Abrufe nicht.

Die öffentlichen dobo AppRelay-Inhalte werden von dobo-it über Payload unter https://apprelay-api.dobo-it.de bereitgestellt. Die Produktwebsite ist unter https://dobo-it.de/apprelay/ erreichbar. Hostingdienstleister ist Hetzner Online GmbH; als Standort ist Deutschland bestätigt. Für diese Bereitstellung ist kein zusätzliches CDN vorgesehen. Ein Analytics- oder Werbe-SDK ist für die App nicht vorgesehen. Informationen und verfügbare Host-Pakete stehen auf der Downloadseite https://dobo-it.de/apprelay/download/. Die produktive CMS-Adresse ist kein Nachweis, dass jeder iPad-Build sie verwendet; maßgeblich ist die Inhaltsadresse des jeweiligen Builds.

Für dobo AppRelay-bezogene zentrale Zugriffs- und Fehlerprotokolle ist eine Speicherdauer von höchstens 14 Tagen festgelegt. Die technische Umsetzung dieser Frist ist noch nicht nachgewiesen. Auch gemeinsame Proxyprotokolle können dobo AppRelay-bezogene Einträge enthalten. Ihre Aufbewahrung wurde nicht auf 14 Tage umgestellt; eine getrennte Lösung für diese Einträge ist noch offen. Es sollen nur technisch erforderliche Angaben gespeichert werden, insbesondere IP-Adresse, Zeitpunkt, angefragter Pfad und Antwortstatus. Anfrageinhalte, private Schlüssel, Zugangstoken und Pairing-Codes sollen nicht protokolliert werden. Für einen konkret dokumentierten Sicherheitsvorfall dürfen erforderliche Protokollauszüge getrennt gesichert werden; ihre Erforderlichkeit wird mindestens alle 30 Tage geprüft. Nach Wegfall des Zwecks werden sie gelöscht.

Bekannte Versionsvorgaben und der Anzeigestand von Hinweisen werden lokal gespeichert. Eine bekannte Pflichtupdate-Regel kann dadurch auch offline und nach einem Neustart weiter gelten. Diese Speicherung ist keine allgemeine Aufzeichnung der Nutzung und keine dauernde Onlinepflicht.

5. Betrieb, Diagnose und Support

Der Host schreibt technische Status- und Fehlermeldungen über die lokale macOS-Protokollierung. Deren Aufbewahrung richtet sich nach dem Betriebssystem und der jeweiligen Diagnosekonfiguration. Im geprüften Produktpfad ist kein automatischer Upload dieser Hostprotokolle an dobo-it eingerichtet. Gesondert aktivierte Entwicklungs- und Abnahmetests gehören nicht zum regulären Produktpfad.

Wenn du Support kontaktierst oder Diagnosematerial bereitstellst, werden die von dir übermittelten Angaben zur Bearbeitung deiner Anfrage verarbeitet. Sende keine privaten Geräteschlüssel, Pairing-QR-Codes oder vertraulichen Fensterinhalte. Für den Empfang und die Bearbeitung von E-Mails an info@dobo-it.de verwendet dobo-it Microsoft 365. Dabei verarbeitet der Dienst insbesondere Absender- und Empfängeradressen, Nachrichteninhalte, Anhänge und technische Zustellinformationen. Das Microsoft-365-Admincenter zeigt für Exchange Online am 5. November 2026 als aktuelle Geografie EU/EFTA und als zugesicherte Geografie Deutschland an. Diese Angaben betreffen die ausgewiesene Datenresidenz; sie sind keine Zusage, dass jede Verarbeitung oder jeder Dienstleisterzugriff ausschließlich in Deutschland erfolgt. Der Betreiber bestätigt, dass der Hetzner-Auftragsverarbeitungsvertrag und die für sein Microsoft-365-Abonnement geltenden Datenschutz-/Vertragsunterlagen vorliegen. Geltungsbereich, Versionsstand und gegebenenfalls erforderliche Garantien für internationale Übermittlungen wurden im technischen Release-Review nicht unabhängig verifiziert.

Für gewöhnliche Supportkorrespondenz ist die Löschung spätestens sechs Monate nach Abschluss der Anfrage festgelegt. Freiwillig bereitgestellte Diagnoseanhänge sind spätestens 30 Tage nach Abschluss der Anfrage zu löschen. Für Unterlagen, die im Einzelfall gesetzlich aufzubewahren sind oder zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen benötigt werden, gilt eine getrennte, zweckgebundene Aufbewahrung. Eine solche Ausnahme ist zu begründen und regelmäßig zu prüfen. Für AppRelay-Support bestehen getrennte Ordner für offene und abgeschlossene Anfragen sowie Diagnosematerial. Den Abschlussordnern sind persönliche Microsoft-365-Löschrichtlinien zugewiesen: 180 Tage für Korrespondenz und 30 Tage für Diagnosematerial, jeweils ab Nachrichteneingang. Diese Regeln starten nicht beim Abschluss der Anfrage. Gelöschte Nachrichten bleiben nach dem geprüften Postfachstand zusätzlich 14 Tage wiederherstellbar. Die vollständige Entfernung innerhalb der festgelegten Fristen nach Abschluss, einschließlich weiterer Kopien und Wiederherstellungsspeicher, ist damit noch nicht nachgewiesen.

Für das CMS sind tägliche externe Sicherungen und eine isolierte Wiederherstellungsprüfung nachgewiesen. Der produktiv installierte Sicherungsjob behält sieben tägliche, vier wöchentliche und sechs monatliche Archive. Damit ist keine Löschung sämtlicher Sicherungen nach 30 Tagen eingerichtet. Lokale Sicherungskopien, die älter als sieben Tage sind, werden erst nach erfolgreicher externer Sicherung entfernt. Die tägliche Ausführung, erfolgreiche Bereinigung und tatsächlichen Archivbestände sind gesondert zu überwachen; die konfigurierten Archivzahlen sind keine garantierte maximale Löschfrist. Für Wiederherstellungen ist vorgesehen, bekannte Löschungen erneut anzuwenden und gelöschte Daten nicht für neue Zwecke zu verwenden. Die Durchführung dieses Löschabgleichs ist noch nicht geprüft. Diese CMS-Angaben beschreiben keine Microsoft-365-Backup- oder Aufbewahrungskonfiguration; deren Einstellungen werden gesondert geprüft.

Die Website nutzt eine eigene Einwilligungsverwaltung für Website-Analytics. Diese Website-Funktion ist kein Nachweis für ein Analytics-SDK in der Host-App.

6. Zuständigkeiten, Zwecke und Rechtsgrundlagen

Die lokale Verarbeitung dient der vom Benutzer gestarteten Fernbedienung und Geräteauthentifizierung. Wer eigene oder fremde Daten überträgt, muss selbst sicherstellen, dass diese Nutzung zulässig ist. Die direkte lokale Übertragung macht dobo-it nicht automatisch zum Empfänger der Fenster- oder Eingabeinhalte.

Für die durch dobo-it betriebene öffentliche Bereitstellung von Produktinhalten, Versionsvorgaben und Downloads sowie technisch erforderliche Sicherheitsprotokolle ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO als Grundlage vorgesehen. Das berechtigte Interesse liegt in der funktionsfähigen, sicheren Bereitstellung, Fehlerbehebung und Missbrauchsabwehr. Die dafür vorgesehene Interessenabwägung muss die Beschränkung auf erforderliche technische Daten, die festgelegten Fristen und zweckgebundene Zugriffe berücksichtigen; ihre abschließende Prüfung steht noch aus.

Bei Supportanfragen, die zur Erfüllung eines Vertrags oder für auf deine Anfrage erfolgende vorvertragliche Maßnahmen erforderlich sind, ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO vorgesehen. Für andere gewöhnliche Produktanfragen ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO vorgesehen; das Interesse liegt in der Bearbeitung der von dir begonnenen Korrespondenz. Gesetzlich vorgeschriebene Aufbewahrung ist gesondert anhand der jeweiligen Verpflichtung nach Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO zu begründen.

Die abschließende Prüfung dieser Zuordnung gegen den tatsächlichen Betrieb ist noch offen. Installation oder macOS-Systemfreigaben gelten nicht als pauschale datenschutzrechtliche Einwilligung. Die Bereitstellung eigener Diagnosedaten für Support ist freiwillig und keine Voraussetzung der lokalen Fensterübertragung.

7. Deine Datenschutzrechte

Soweit dobo-it personenbezogene Daten verarbeitet, kannst du nach den gesetzlichen Voraussetzungen Auskunft, Berichtigung, Löschung, Einschränkung und gegebenenfalls Datenübertragbarkeit verlangen. Bei entsprechender Rechtsgrundlage bestehen ein Widerspruchsrecht oder das Recht zum Widerruf einer Einwilligung für die Zukunft. Du kannst dich bei einer Datenschutzaufsichtsbehörde beschweren. Anfragen an dobo-it richtest du an info@dobo-it.de. Rein lokal gespeicherte Daten auf deinen Geräten kann dobo-it nicht allein aufgrund einer Supportanfrage aus der Ferne einsehen oder löschen.

8. Geltungsbereich und aktueller Betriebsstand

Diese Fassung beschreibt dobo AppRelay für macOS und iPadOS, Version 0.1.0. Stand: 6. November 2026. Die zentralen Löschfristen sind festgelegte Betriebsvorgaben. Die vollständige technische Wirksamkeit der Protokoll-, Lösch- und Sicherungseinstellungen ist noch nicht nachgewiesen. Dies betrifft insbesondere AppRelay-Einträge in geteilten Proxyprotokollen, endgültige Supportlöschungen einschließlich Wiederherstellungsspeichern und den Löschabgleich nach einer CMS-Wiederherstellung. Die Bereitstellung der Software ist keine Zusicherung, dass diese Prüfungen bereits abgeschlossen sind. Fragen zum aktuellen Betrieb und Anfragen zu Datenschutzrechten können an info@dobo-it.de gerichtet werden.